Vor 150 Jahren fusionierten die 1836 begründete Historische Gesellschaft und die 1842 aus ihr abgezweigte Antiquarische Gesellschaft zur Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel. Die Gründergeneration aus renommierten Basler Professoren und Bildungsbürgern verfolgte das Ziel, der infolge der Kantonstrennung von 1833 arg beschnittenen Stadt zu einem eigenständigen Geschichtsbewusstsein zu verhelfen, sowie durch gegenseitigen Fachaustauch und Vorträge das historische und archäologische Wissen zu verbreiten. Relikte und Denkmäler aus dem «Alten Basel» sowie besonders aus der Römerzeit in Augst wurden systematisch dokumentiert und gesammelt. Damit beförderte die HAG die Entstehung namhafter Basler Institutionen wie des Historischen Museums, der Denkmalpflege, der Archäologischen Bodenforschung oder der Römerstadt Augusta Raurica.
Aus Anlass ihres Jubiläums präsentiert die HAG in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Basel und dem Historischen Museum vom 20. Oktober 2025 bis Februar 2026 im Historischen Museum und in der Universitätsbibliothek je eine Vitrinenausstellung. Während in ersterer anhand von ausgewählten Objekten und Dokumenten die Sammel- und Forschertätigkeit der Gesellschaft thematisiert wird, würdigt die Vitrine in der UB die Vortrags- und Publikationstätigkeit der HAG.
Objektkommentare zu den Vitrinen in der Universitätsbibliothek und im Historischen Museum Basel als PDF

